Über mich

Das Leben in möglichst vielen Facetten zu studieren und zu erfahren ist mein Inhalt.

Ich bin Homöopathin und Naturwissenschaftlerin. Für jede der beiden Disziplinen habe ich nach einem ordentlichen Studium ein Diplom erhalten. Niemals musste ich mich zwischen der naturwissenschaftlichen und der homöopathischen Sicht entscheiden - es gibt keine zwei Sichten.

NaturwissenschaftlerInnen forschen am Rand zum Unbekannten. Die Frage ist nur, in welche Richtung sie von diesem Rand aus blicken: Zufrieden zurück auf das bereits erkundete Land, mal einen Schritt nach links machend, dann zwei Schritte nach rechts, den Abgrund im Rücken, den Absturz vermeidend oder dem Unbekannten entgegen, dem Noch-nicht-wissen, dem Vielleicht-nie-wissen.

Für mich war die Homöopathie absolutes Neuland und mit meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung vielleicht sogar fast schon verbotenes Land. Als ich ihre Wirkung zum ersten Mal an mir selbst erlebte, war ich sehr irritiert. Dass eine dermassen hohe Verdünnung, in der kein einziges Molekül des Ausgangsstoffes mehr vorhanden ist, etwas bewirkt, widersprach allem, was ich bisher für wahr hielt. Vorher galt immer "je mehr Stoff, desto mehr Wirkung" und jetzt sollte es plötzlich "je weniger Stoff, desto mehr Wirkung" sein?

Der Kopf hatte keine Erklärung, der Körper zeigte jedoch eine umso erstaunlichere und klare Reaktion auf dieses Nichts. Als Forscherin musste ich diesem Phänomen nachgehen. Ich musste wissen, was da passiert war. Das war 1995. Seither beschäftige ich mich mehr und mehr mit der Homöopathie.

Die homöopathische Betrachtung der Natur hat mich in einem ungeahnten Mass bereichert. Das einzige, was ich ablegen musste, war die akademische Arroganz, schon alles zu wissen. Und das bereue ich keine Sekunde, weil seither mein Denken wieder in viele Richtungen frei ist.

Als Mutter von drei Kindern wüsste ich nicht, was ich ohne die Homöopathie täte. Ich bin jedes Mal wieder dankbar, bei akuten Beschwerden helfen zu können. Nicht alle meine Kinder sind pflegeleicht und es gab eine Zeit mit erheblichen Schwierigkeiten in der Schule. Die von der Schule vorgeschlagenen Massnahmen lehnten wir grösstenteils ab und gingen stattdessen zum Homöopathen. Obwohl ich nicht mehr überzeugt werden musste, erschienen mir die Veränderungen unter der homöopathischen Therapie erneut wie ein Wunder. 

Ich freue mich auf Ihre Neugier und darauf, Sie bei Ihrer ganz persönlichen homöopathischen Entdeckungsreise begleiten zu dürfen.